Partner

SYMBARA Standort
SepsisDataNet.NRW Standort
zzgl. SYMBARA-Vernetzung mit dem SMITH-Konsortium

Ruhr-Universität Bochum,
Universitätsklinikum Knappschaftskrankenhaus Bochum,
Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie

BOCHUM

MedEcon Ruhr GmbH
BOCHUM

Ludwig-Maximillians-Universität München, Medizinische Fakultät
MÜNCHEN

Universitätsklinikum Jena,
Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Zentrum für Innovationskompetenz Septomics
JENA

Universitätsklinikum Jena, Integriertes Forschungs- und Behandlungszentrum (IFB) Sepsis und Sepsisfolgen, Center for Sepsis Control and Care (CSCC), Klinische Epidemiologie
JENA

Charité Universitätsmedizin Berlin,
Institut für Medizinische Immunologie
BERLIN

Ruhr-Universität Bochum,
Medizinisches Proteom-Center,
Department Clinical Proteomics

BOCHUM

Ruhr-Universität Bochum,
Medizinisches Proteom-Center,
Department Medical Bioinformatics

BOCHUM

Ruhr-Universität Bochum,
Medizinische Fakultät, Universitätsklinikum Marien Hospital Herne
HERNE

Universitätsklinikum Heidelberg,
Anästhesiologische Klinik
HEIDELBERG

Die Knappschaft Kliniken Service GmbH
BOCHUM

Rheinische Friedrich-Wilhelm-Universität Bonn,
Universitätsklinikum Bonn, Institut für Humangenetik
BONN

Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn,
Universitätsklinikum Bonn, Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin
BONN

Justus-Liebig-Universität Gießen,
Bioinformatics and Systems Biology
GIESSEN

Universität Regensburg,
Fakultät für Medizin, Institut für Epidemiologie und Präventivmedizin
REGENSBURG

Fraunhoferinstitut für Software- und Systemtechnkik ISST
DORTMUND

KAIROS GmbH
BOCHUM

Leibniz-Institut für Photonische Technologien e.V.
JENA

Ruhr-Universität Bochum,
Lehrstuhl für Biophysik
BOCHUM

Universitätsklinikum Carl Gustav Carus an der Technischen Universität Dresden,
Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie
DRESDEN

Klinik Bavaria,
Zentrum für fachübergreifende Intensivmedizin und Weaning, Akutrehabilitation und Rehabilitation
KREISCHA

Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie des Universitätsklinikums Knappschaftskrankenhaus Bochum

Die Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie des Universitätsklinikums Knappschaftskrankenhaus Bochum ist neben der Durchführung von Anästhesien für operative und diagnostische Eingriffe auch für die intensivmedizinische Therapie der operativen Fächer, die innerklinische Schmerztherapie und die Notfallmedizin zuständig. Sie führt pro Jahr über 12.000 Anästhesien bei operativen und diagnostischen Eingriffen in unterschiedlichen Fachbereichen und mit den modernsten Verfahren durch. Unter der Leitung der anästhesiologischen Klinik steht die interdisziplinäre, operative Intensivstation mit 21 Betten. Pro Jahr werden über 1500 schwerstkranke Patienten nach Operationen und Unfällen medizinisch versorgt. Insgesamt verfügt die Klinik über 36 vollelektronisch ausgestattete Intensivbetten. Alle Patienten- und Behandlungsdaten werden vollständig mittels eines papierlosen Patient Data Management System (PDMS) und Klinik Informationssystems (KIS) erfasst und verarbeitet. 

Herr Prof. Dr. Michael Adamzik ist seit 2013 Direktor der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie und stellvertretender ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Knappschaftskrankenhaus Bochum. Er behandelt seit 17 Jahren Patienten mit schwerer Sepsis. Neben seinem Versorgungsauftrag forschte Prof. Adamzik intensiv an genetischen Varianten, unbekannten Signalkaskaden und Proteinen im Bereich der Sepsis. Eine Vielzahl von Publikationen in international renommierten Fachzeitschriften sowie zahlreiche Auszeichnung bestätigen seine Expertise auf diesem Gebiet. Im SYMBARA-Konsortium hat er nicht nur die Rolle des Konsortialführers und die Leitung des Steuerungsteams übernommen, sondern entwickelte auch die wissenschaftliche Idee zu dem SYMBARA-Konzept. In enger Abstimmung mit dem Steuerungsteam und den Teilprojektleitern arbeitet er an der wissenschaftlichen Weiterentwicklung der Konzeptidee und ihrer Realisierung. Prof. Adamzik rief bereits vor einigen Jahren ein Sepsis-Netzwerk aus erfahrenen und kompetenten Experten ins Leben und ist Konsortialführer des Projektes SepsisDataNet.NRW, welches den Grundstein für die SYMBARA-Konzeptidee legte. 

Herr Dr. Björn Koos ist seit 2009 in der Wissenschaft tätig und Teil der Steuerungsgruppe des SYMBARA-Konsortiums. Er war maßgeblich an der Konzeptentwicklung beteiligt und koordiniert den wissenschaftlichen Austausch mit allen Teilprojektleitern und Projektpartnern. Er verfügt über eine Vielzahl an wissenschaftlichen Publikationen in peer-reviewed Journalen und hat sowohl Erfahrungen im Bereich der translationalen Medizin, der Epigenetik, der Transkriptomic, der Proteomic und der Systembiologie. Dr. Koos ist zudem seit 2018 als wissenschaftlicher Koordinator für das laufende Projekt SepsisDataNet.NRW tätig und koordiniert die interdisziplinäre, wissenschaftliche Vernetzung und Verbreitung der SOPs innerhalb des Netzwerks und ist Ansprechpartner für alle wissenschaftlichen Fragen im Konsortium.

MedEcon Ruhr GmbH, Bochum

MedEcon Ruhr ist die gemeinsame Adresse der Gesundheitswirtschaft in Deutschlands größtem Ballungsraum und die Geschäftsstelle des MedEcon Ruhr e.V.. Rund 150 Einrichtungen aus Klinikwirtschaft und Gesundheitsversorgung, Lebenswissenschaften und Versorgungsforschung, kommunalen Einrichtungen und zuliefernden Branchen sind über ihre Mitgliedschaft im MedEcon Ruhr e.V. organisiert. Das Zusammenwirken von Unternehmen, Einrichtungen und Berufsgruppen aus den unterschiedlichen Sektoren des Themenfeldes “Gesundheit” ist das wesentliche Anliegen von MedEcon Ruhr. Was MedEcon Ruhr darüber hinaus ausmacht, ist die Zusammenarbeit über Stadt- und Kreisgrenzen hinweg. MedEcon Ruhr will damit die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit im Einklang mit regionaler Lebensqualität und sozialer Teilhabe stärken und einen wesentlichen Beitrag zum Strukturwandel an der Ruhr leisten.

Mit der MedEcon Ruhr GmbH hat sich der MedEcon Ruhr e.V. eine schlagkräftige Geschäftsstelle geschaffen. Sie betreut regionale Netzwerke und Verbünde, entwickelt und koordiniert Projekte, unterstützt und organisiert Veranstaltungen und sorgt mit ihren Medien für Transparenz und Information.

Frau Dr. Silke Mreyen hat eine langjährige Expertise in der Entwicklung und Koordination von Projekten im Bereich Biomedizin/LifeScience und ist verantwortlich für das interne Projektmanagement sowie das Netzwerk- und Transfermanagement im SYMBARA-Konsortium. Sie ist auf organisatorischer Seite und in enger Kooperation mit der wissenschaftlichen Leitung maßgeblich an der Entwicklung der Projektidee, der Erarbeitung des Konzeptes und der Außendarstellung beteiligt. Sie organisiert regelmäßige Konsortialtreffen, hält die interne Kommunikation der unterschiedlichen Partner im Blick und sorgt für eine interne Wissenserweiterung durch ständigen Kommunikationsaustausch. In dem laufenden Projekt SepsisDataNet.NRW, das als Grundlage für das SYMBARA-Konzept diente, ist sie ebenfalls für das Projektmanagement zuständig.

Knappschaft Kliniken Service GmbH

Die Knappschaft Kliniken Service GmbH (KKSG) versorgt die Krankenhäuser der Knappschaft mit einer umfassenden, auf den Krankenhausbetrieb spezialisierten, IT-Infrastruktur. Zusätzlich kümmert sich die KKSG um den strategischen Einkauf des Verbundes der Knappschaftskrankenhäuser. Standardisierungen in Hard- und Software, IT-Prozessen sowie in der Versorgung mit Medikalprodukten sind die Schlüssel zu einem effizienten und effektiven Betrieb in zahlreichen Bereichen der knappschaftlichen Krankenhäuser.

Am zentralen Standort der Knappschaft Kliniken Service GmbH – auf dem Gelände des Universitätsklinikums Knappschaftskrankenhaus Bochum – betreibt die KKSG ein hochmodernes zentrales Rechenzentrum für den gesamten Verbund der knappschaftlichen Kliniken. Auf dieser Basis sorgt Christian Bauer, seit 2013 Geschäftsführer der Knappschaft Kliniken Service GmbH, mit seinem Team für die IT-Infrastruktur im Symbara-Projekt und dem Partner-Projekt Sepsis.DataNet. Das Team der KKSG kümmert sich um die Bereitstellung aller technischen Ressourcen sowie die sichere Vernetzung aller Projektpartner. Fachteams, mit ausgewiesenen Gesundheits-IT-Experten, kümmern sich um alle technischen Belange, eine 24*7-Erreichbarkeit stellt den dauerhaften Betrieb der Symbara-Umgebung sicher.

Klinik für Anästhesiologie der Universität München

Die Klinik für Anaesthesiologie des Klinikums der Universität München versorgt Patienten in den Bereichen Klinische Anästhesie, Intensivmedizin, Schmerztherapie und Notfallmedizin an ihren drei Standorten Campus Großhadern, Campus Innenstadt und Herzklinik Augustinum. Die 200 ärztlichen Mitarbeiter der Klinik betreuen insgesamt etwa 48.000 Anästhesien jährlich in Operationssälen, diagnostischen Bereichen und Funktionseinheiten.Die Mehrzahl aller operierten Patienten wird postoperativ in einem Aufwachraum weiter betreut. Der Klinik stehen 55 AWR-Bettenplätze zur Verfügung. Insgesamt werden jährlich etwa 30.000 Patienten versorgt. Hochrisikopatienten werden darüber hinaus vielfach postoperativ auf einer der Intensivstationen weiter betreut. Die Klinik verfügt hierzu über 58 vollelekronisch ausgestattete Intensivbetten. Dort werden alle Patienten- und Behandlungsdaten vollständig mittels eines papierlosen Patient Data Management System (PDMS) und Klinik Informationssystems (KIS) erfasst und verarbeitet. Es werden jährlich etwa 50-60 Patienten mit schwerer Sepsis und 35-45 mit schwerem ARDS behandelt.

Frau Prof. Dr. Dr. Kreth leitet die Experimentelle Anästhesiologie am Walter-Brendel-Institut für Experimentelle Medizin. Der wissenschaftliche Schwerpunkt der von ihr geleiteten Forschergruppe liegt seit Jahren auf der Erforschung von Mechanismen, die die innate und insbesondere die adaptive Immunität regulieren. Dies wird in einem translationalen Kontext mit Fokus auf inflammatorische Krankheitsbilder, insbesondere die Sepsis, untersucht. Ein langjähriger Focus der Forschungsarbeiten liegt auf der Frage, wie epigenetische Mechanismen, insbesondere durch microRNA vermittelt, die Genexpression in Immunzellen regulieren und damit Immunfunktionen beeinflussen. Im Rahmen dieser Forschungsarbeiten wurde eine umfassende Expertise in der Analyse des Transkriptoms von Immunzellen erworben. Dies wurde zunächst mithilfe von Arrayanalysen und in den letzten Jahren zunehmend durch NextGeneration Sequencing untersucht. Hierbei werden sämtliche Schritte -von der Probenprozessierung bis hin zur Analyse der Rohdaten durch spezialisierte Wissenschaftler durchgeführt. Eine Vielzahl von Publikationen in international renommierten Fachzeitschriften sowie Gutachtertätigkeit unterstreichen die Expertise von Frau Prof. Dr. Dr. Kreth auf dem Gebiet der Transkriptomforschung von Immunzellen.

Medizinisches Proteom-Center 

Das Medizinische Proteom Center unter Leitung von Prof. Dr. Karin Marcus und Prof. Dr. Barbara Sitek (Stellvertreterin) ist eines der weltweit führenden Institute im Bereich der Proteomik und verfügt über eine exzellente Infrastruktur mit allen gängigen state-of-the-art Technologien (2DGelelektrophorese, DIGE, multidimensionale/nanoHPLC, ESI-ITMS, MALDI-TOF/TOF, ESI/MALDIQTOF etc.). Insbesondere auch die besondere Erfahrung des MPCs in der Bearbeitung von klinischen Fragestellungen, deren Methoden bereits etabliert und im Rahmen zahlreicher Projekte validiert wurden, unterstreichen die Expertise für die proteomanalytischen Arbeiten im SYMBARA Konzept. Das Institut ist zudem an vielen nationalen und internationalen Konsortien beteiligt, hat eine hohe Projekterfahrung (z. B. HUPO Brain Proteome Project (HUPO BPP), PEPMIP (7th EU FP), SFB642 (DFG), SFB TRR60 (DFG), PURE, Deutsche Krebshilfe) und ist aktiv eingebunden im Sepsis-Projekt SepsisDataNet.NRW, das im Rahmen des Leitmarktwettbewerbes LifeScience.NRW gefördert wird und der Grundstein für die SYMBARA-Idee war.

Prof. Dr. Katrin Marcus ist seit 2001 Gruppenleiterin am Medizinischen Proteom-Center (MPC), leitet seit Dezember 2007 die Abteilung Funktionale Proteomik und seit März 2014 das MPC mit 45 Mitarbeitern. Prof. Marcus ist (Sub-) Projektleiter in mehreren nationalen und internationalen Projekten, zB. BMBF, NGFNplus, cNEUPRO (6. EU FP), PEPMIP (MC-ITN). Prof. Marcus befasst sich mit der Entwicklung und Etablierung innovativer Technologien zur Proteomanalyse und deren Anwendung insbesondere auf dem Gebiet der neurodegenerativen Erkrankungen. Ihre Arbeit führte insgesamt zu mehr als 150 Veröffentlichungen. Sie ist tätig in der Lehre (Vorlesungsreihe „Chemie für Medizinstudenten“, „Biologie“, Biochemie “, Seminare und Praktika) an den Fakultäten Medizin, Biologie und Chemie und betreute bis heute mehr als 20 Doktoranden, Master- / Diplomanden und Bachelor-Studenten.

Prof. Dr. Barbara Sitek leitet seit 2010 den Forschungsbereich “Clinical Proteomics“, seit Februar 2013 ist sie stellvertretende Institutsdirektorin am „Medizinischen Proteom-Center (MPC)“ in der Medizinischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum (RUB). Ihre Forschung beschäftigt sich mit der Entwicklung und Anwendung von Verfahren zur Bearbeitung klinischer Fragestellungen mit dem Fokus krankheitsspezifische Biomarker und therapeutische Targets zu identifizieren sowie pathologische Zusammenhänge auf Proteinebene aufzuklären. Zum einen werden Methoden für die Detektion von krankheitsspezifischen Proteinen im Gewebe oder Körperflüssigkeiten etabliert. Zum anderen wird ein Schwerpunkt auf eine umfangreiche Validierung dieser Proteine als Biomarker gelegt.

Der Forschungsbereich „Medizinische Bioinformatik“ wird geleitet von PD Dr. Martin Eisenacher und fungiert als Bindeglied zwischen der angewandten Proteomik der anderen Forschungsbereiche des Medizinischen Proteom-Centers und der theoretischen Bioinformatik / Biostatistik. Neben infrastrukturellen Verantwortlichkeiten (wie z. B. Server-Virtualisierungssystemen mit zahlreichen Auswerte-Servern und Datenbanken, einem high performance compute cluster sowie Archiv- und Backup-Lösungen) betreibt der Bereich eigene Forschung und entwickelt hierbei neue Methoden, Algorithmen, Auswerte-Workflows und Softwarelösungen zur statistisch validen Auswertung von Daten aus Klinik, Labor und Proteomik. In den vom Land NRW finanzierten Projekten „Protein Unit for Research in Europe“ (PURE) und dem ProDi-Forschungsbau sowie dem SpesisDataNet.NRW wertet der Bereich Daten aus unterschiedlichen klinischen und instrumentellen Säulen plattformübergreifend aus. Damit sollen Biomarker für neurodegenerative Erkrankungen wie Morbus Alzheimer und Parkinson, für Krebserkrankungen wie Harnblasen- und Pankreas-Karzinom sowie für Sepsis identifiziert und validiert werden. Der Forschungsbereich „Medizinische Bioinformatik“  bildet das Service-Center „Bioinformatik der Proteomik – BioInfra.Prot“ des vom BMBF geförderten deutschen Netzwerks für Bioinformatik-Infrastruktur (de.NBI), welches seit 2016 Teil eines paneuropäischen Projekts zur nachhaltigen Etablierung von Infrastruktur zur Informationsverarbeitung ist: „European Life Sciences Infrastructure for Biological Information (ELIXIR)“ als Gemeinschaft der „European Strategy Forum on Research Infrastructures (ESFRI)“.

PD Dr. Martin Eisenacher ist seit 2012 Leiter des Forschungsbereichs “Medizinische Bioinformatik“ am „Medizinischen Proteom-Center (MPC)“ in der Medizinischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum (RUB). Sein Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung von Algorithmen, Tools, Standardformaten und Databanken für die Proteomik mit Massenspektrometrie, sowie auf der auf Identifizierungs- und Quantifizierung-Ergebnissen angewandten Biostatistik. Er hat zu mehreren großen nationalen und internationalen Konsortien als principal investigator beigetragen (z.B. EU FP 6: “ProDaC – Proteomics Data Collection”, FP 7: ProteomeXchange; North Rhine-Westphalia: PURE/ValiBio, PROFILE, Hightech.NRW – ParkCHIP, CLIB2021: Q-ProM). Zurzeit ist er Konsortialkoordinator des BMBF-geförderten Projekts “i:DSem – Electronic Patient Path (EPP) – A Systems Medicine Based Decision Support System for Therapy Guidance in Colorectal Cancer” (2016-2020) und des Service-Centers BioInfra.Prot von de.NBI.

Fraunhoferinstitut für Software- und Systemtechnkik ISST

Das Fraunhofer ISST erforscht und entwickelt seit über 25 Jahren große, heterogene Informations- und Kommunikationsinfrastrukturen. Das Leitprojekt ist der durch das Fraunhofer ISST geleitete und durch das BMBF (FK 01IS15054) geförderte Industrial Data Space. Mit dem IDS e.V. besteht schon heute eine Partnerstruktur mit fast 80 Partnern aus der Industrie, u.a. VW, Bayer, Telekom u.a. Mit seiner Abteilung „Digitization in HealthCare“ werden Plattformen und neue Mensch-Technik-Innovationen erforscht. Beispiele für Projekte sind Epitect (BMBF 16SV7482). Mit seiner Elektronischen FallAkte hat das Fraunhofer ISST einen offenen, deutschlandweit genutzten Standard zur fallbasierten, intersektoralen Kommunikation geschaffen, welche u.a. in den Projekten NephroTeTe (EU EFRE NRW 0800734, GE-1-2-011) oder HeLP (EU EFRE NRW 0800765, GE-1-2-044) Einsatz findet. Nicht zuletzt ist das Fraunhofer ISST Teil der Medizininformatik-Initiative im Projekt SMITH (BMBF 01ZZ1803J) zur Entwicklung eines offenen und interoperablen Datenmarktplatzes. Die folgenden Kompetenzen werden durch das Fraunhofer ISST in das Projekt eingebracht:

  • In seinen BMBF-geförderten Projekten Epitect (BMBF 16SV7482) oder auch PCompanion (16SV7857) konzipiert und implementiert das Fraunhofer ISST prädiktive wie präskriptive KI-Anwendung als Digitale Biomarker.  
  • Software als Medizinprodukt: Das Fraunhofer ISST wird sein Wissen in zur normengerechten Entwicklung und Dokumentation medizinsicher Software anwenden und hierzu die Softwareentwicklung leiten sowie die Qualität sichern. Hieran knüpfen Fragen im Bereich Risikomanagement (ISO 14971), Gebrauchstauglichkeit (IEC 62366) und Lebenszyklus (IEC 62304) an. 
  • Gebrauchstauglichkeit: Methoden des partizipativen Designs sowie des Prototypings werden unter Berücksichtigung existierender Standards (ANSI/AAMI HE75:2009, ANSI/AAMI HE74:2001/(R)2009) angewendet.
  • Datenschutz und Datensicherheit: Aufgrund des hochsensiblen Einsatzes im medizinischen Kontext werden Verfahren zur Sicherung der Informationssicherheit (ISO 2700x), des Datenschutzes und der Datensicherheit in den Projektkontext eingebracht.

Dr. Sven Meister ist Abteilungsleiter am Fraunhofer-Institut für Software- und Systemtechnik ISST. Seit über 12 Jahren beschäftigt er sich mit den Potenzialen digitaler Technologien zur Verbesserung therapeutischer Verfahren. Im Fokus seiner Forschung liegt die Entwicklung von Verfahren zur Quantifizierung von physiologischen Patientenzuständen unter Anwendung digitaler, multimodaler Messsysteme – genannt „Digitale Biomarker“. Algorithmische Verfahren des Complex Event Processings oder der Künstlichen Intelligenz finden Einsatz, um charakteristische Muster zu identifizieren und Interventionsketten zu initiieren. Hierzu konnten in den letzten fünf Jahren eine Vielzahl von Drittmitteln eingeworben werden, zuletzt die Beteiligung am Projekt SMITH der Medizininformatik-Initiative.

KAIROS GmbH

Die KAIROS GmbH hat über 10 Jahre Erfahrung im Bereich der Entwicklung von System-IT-Lösungen für das Gesundheitswesen. Heute zählen zahlreiche universitäre und forschende Einrichtungen zu ihren Partnern und Kunden. Seit Februar 2019 ist das Qualitätsmanagementsystem der KAIROS nach DIN EN ISO 13485:2016 erfolgreich re-zertifiziert. Diese Zertifizierung umfasst den Geltungsbereich Entwicklung, Installation, Service und Vertrieb von Software zur Zusammenführung klinischer und Forschungsdaten zum Aufbau und zur Unterstützung eines Expertensystems. Neben der Einhaltung der nach DIN EN ISO 13485 definierten Standards erfüllt KAIROS die Europäische Richtlinie für Medizinprodukte 93/42/EWG (Medical Device Directive 93/42/EEC). Ferner hat sie ein Risikomanagement und eine Risikoanalyse für Medizinprodukte nach DIN EN ISO 14971 etabliert. Damit ist die wesentliche Voraussetzung erfüllt, das Expertensystem CentraXX als Medizinprodukt (Risikoklasse 1) auf den Markt zu bringen. CentraXX ist eine IT-Forschungsplattform mit den Modulen Biobanking und Studienmanagement um den zentralen Kern der Datenintegration aus verschiedenen Quellen und Primärsystemen. Zweiter Arbeitsschwerpunkt der KAIROS ist die Beteiligung an Forschungsprojekten (z.B. ForSaTum, TeBiKom, DKTK), hier konnte sie sich mit CentraXX einen sehr guten Zugang zu Universitätskliniken und BioTech-Firmen verschaffen und ein effektives Netzwerk zum Vertrieb von Softwaresystemen erarbeiten. 

So verfügt KAIROS über die Projekte Nationale Kohorte, Deutsches Konsortium für Translationale Krebsforschung und die nationale Biobankinitiative mit den Standorten Berlin, Kiel Würzburg, sowie mit den Universitätsklinken Bochum, Frankfurt, Freiburg, Lübeck, Tübingen über Partner, die ebenfalls sehr an einer umfassenden Vernetzungsstruktur interessiert sind. 

Bei der KAIROS ist PD Dr. Christian Stephan als Projektleiter für das SYMBARA-Projekt eingesetzt. Er leitete bis Anfang 2012 die Arbeitsgruppe Bioinformatik/ Biostatistik des Medizinischen Proteom-Center an der Ruhr-Universität Bochum (RUB). Als graduierter Privatdozent nimmt er seinen Lehrauftrag an der Medizinischen Fakultät der RUB wahr. Mit seiner disziplinübergreifenden Expertise in Medizin, Biologie sowie Bioinformatik/Biostatistik gibt er der KAIROS seit 2012 als geschäftsführender Gesellschafter maßgebliche Impulse beim Ausbau des Systems CentraXX mit Blickrichtung Personalisierte Medizin. 

Das Universitätsklinikum Dresden

Das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden bietet medizinische Betreuung auf höchstem Versorgungsniveau. Als Krankenhaus der Maximalversorgung deckt es das gesamte Spektrum der modernen Medizin ab. Das Universitätsklinikum vereint 26 Kliniken und Polikliniken, vier Institute und 14 interdisziplinäre Zentren, die eng mit den klinischen und theoretischen Instituten der Medizinischen Fakultät zusammenarbeiten.

Mit 1.295 Betten und 164 Plätzen für die tagesklinische Behandlung von Patienten ist es das größte Krankenhaus der Stadt und zugleich das einzige Krankenhaus der Maximalversorgung in Ostsachsen. Rund 910 Ärzte decken im Universitätsklinikum Dresden das gesamte Spektrum der modernen Medizin ab. 1.900 Schwestern und Pfleger kümmern sich um das Wohl der Patienten. Ein Beispiel für die erfolgreiche Vernetzung und Umsetzung translationaler Forschungsprojekte am Wissenschaftsstandort Dresden ist das Else-Kröner-Fresenius-Zentrum für Digitale Gesundheit. Die TU Dresden verfügt über ein exzellentes High- Tech- Profil, welcher von der akademischen Forschung (DGF- Exzellenzcluster) über die Anwendungsforschung als Deutschlands führender Fraunhofer- Standort bis hin zu einer starken industriellen Basis mit „Silicon Saxony“ als Europas führende Mikroelektronikregion reicht. Digitale Technologien, Sensoren, drahtlose Kommunikation, Robotik und maschinelles Lernen bieten hohes wissenschaftliches Potential für bessere Patientenversorgung und einen intelligenteren medizinischen Arbeitsplatz.

Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin

Die Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie unter der Leitung von Prof. Dr. Thea Koch integriert Krankenversorgung, Forschung und Lehre auf internationalem Spitzenniveau. Ca. 150 Ärztinnen und Ärzten sowie ca. 180 Pflegekräfte betreuen pro Jahr ungefähr 30.000 Narkosen und über 3.000 Intensivpatienten. Klinische Schwerpunkte liegen in der ultraschallgestützten Regionalanästhesie sowie der differenzierten Beatmungstherapie von Patienten mit schweren Lungenversagen.

Comprehensive Sepsis Center

Gemeinsam mit der Klinik Bavaria in Kreischa wurde am 1. Oktober 2018 das Comprehensive Sepsis Center gegründet, welches neue Maßstäbe in der Versorgung von Patienten mit Sepsis und Sepsisfolgen setzt.

Durch das Zentrum soll die Überlebensrate von Sepsis-Patienten erhöht und die Lebensqualität der Betroffenen verbessert werden. Von den beteiligten Spezialisten verschiedenster Fachrichtungen wurde ein fach- und sektorenübergreifender Behandlungspfad entwickelt, der alle Versorgungsphasen, von der intensivmedizinischen Akutbehandlung über die verschiedenen Phasen der Rehabilitation bis zur ambulanten Nachsorge, umfasst.

Leibniz-Institut für photonische Technologien

Das Leibniz-Institut für Photonische Technologie (Leibniz-IPHT) in Jena unter der Leitung von Prof. Dr. Jürgen Popp, erforscht unter dem Motto “Photonics for Life” photonische und biophotonische Prozesse und Systeme zu Fragestellungen in den Bereichen Medizin, Lebens- und Umweltwissenschaften. Die hervorragende Infrastruktur ermöglicht die Umsetzung der gesamten Prozesskette von der Grundlagenforschung optischer Technologien bis hin zu maßgeschneiderter Sys-temlösungen für verschiedene Anwendungen gemäß dem Motto “From Ideas to Instruments”. Der Forschungsschwer-punkt der Arbeiten um Prof. Popp liegt dabei auf der Biophotonik, d.h. der Erforschung und Anwendung frequenz-, zeit- und ortsaufgelöster innovativer mikrospektroskopischer Techniken für die biomedizinische Diagnostik, Umwelt-, Pharma- und Lebensmittelanalytik und auf dem Probenmanagement zur Erarbeitung robuster und kostengünstiger Analysesysteme sowie der Datenanalyse. Durch die Abteilung Clinical Spectroscopic Diagnostics am Leibnitz-IPHT unter der Leitung von Prof. Dr. Ute Neugebauer wurde eine Schnittstelle zwischen Photonik und klinischer Sepsisforschung geschaffen. Die Abteilung dient dem Center for Sepsis Control and Care des UK Jena als Kerneinheit Biophotonik und Beratungsstelle, die die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Physikern und Spektroskopikern mit Lebenswissenschaftlern und Ärzten stärk. Diese „Methodenplattform“ ermöglicht so den Ärzten die Anwendung leistungsfähiger Biophotonik Werkzeuge für hochwertige klinische Forschung und Versorgung.

Charite Universitätsmedizin Berlin, Institut für Medizinische Immunologie

Die Gruppe um Herrn Prof. Dr. Hans-Dieter Volk hat weltweit erstmalig das Phänomen der „Immunparalyse“ bei intensivmedizinischen Patienten beschrieben und damit ein neues Paradigma aufgestellt. Weiterhin wurden Biomarker zur Erfassung selbiger entwickelt, sowie Daten zu Pathogenese der „Immunparalyse“ generiert. Darauf aufbauend wurden erstmalig neue immuntherapeutische (IFN-gamma, GM-CSF, Immunadsorption) Ansätze der Sepsistherapie an Biomarker-stratifizierten Kohorten erfolgreich durchgeführt (Präzisionsmedizin der Sepsis). Die Kompetenz wird durch Publikationen >500 Zitationen verdeutlicht. In Bereich der Biomarkerstandardisierung betreibt das Institut ein akkreditiertes, EMA/FDA kompatibles Studienlabor (Immunocheck), das > 60 Phase I/II-Studien von Pharmafirmen und >80 Investigator-initiierte Studien begleitet hat. Das akkreditierte Routinelabor (Labor Berlin, Dept. Immunologie) analysiert alljährlich mehrere Tausend Immunstaten an Patienten der Charité, Vivantes und weiterer Häuser. Mehrere Testentwicklungen wurden kommerzialisiert, z.B. Quantibrite HLA-DR. Das Team hat große Erfahrungen in der Entwicklung und Standardisierung von Immuntesten, inkl. der Organisation und Durchführung von Multicenterstudien.

Klinik Bavaria

Die Klinik Bavaria Kreischa hat sich seit Jahren auf die fachübergreifende Behandlung komplexer intensivmedizinscher Patienten mit Beteiligung mehrerer Organsysteme spezialisiert. Es wurde ein Konzept „Intensivrehabilitation“, das fach-übergreifend und leistungssektorenübergreifend seit über 15 Jahren Gesamtbehandlungspfade durchführt, erarbeitet, an dessen Entwicklung und Umsetzung Chefärzte folgender Fachgebiete eingebunden sind: Neurologie, Innere Medizin, Nephrologie, HNO, Chirurgie, Urologie und alle anderen Fachgebiete auch. In diesem Konzept mit interdisziplinärer Fach-kompetenz wurden in den letzten 10 Jahren bereits mehr als 25.000 Behandlungen an Langzeit-Intensivpatienten erfolgreich durchgeführt. Neben dem hohen Ansatz der Beatmungsentwöhnung durch ein strukturiertes Weaning werden auch 36% der Patienten mit akutem, dialysepflichtigen Nierenversagen im Rahmen der Sepsis während der Intensivrehabilitation wieder von der Dialyse entwöhnt.

Universitätsklinikum Heidelberg

Prof. Dr. Markus A. Weigand ist Ärztlicher Direktor der Klinik für Anästhesiologie am Universitätsklinikum Heidelberg. Die Klinik ist mit über 180 Mitarbeitern eine der größten Kliniken in Deutschland und besitzt ihrem Forschungsschwerpunkt im Bereich der Sepsis. Schon früh hat sich Prof. Weigand als Wissenschaftler im Bereich der Sepsis-Forschung international einen Namen gemacht. Durch die eigens ausgearbeiteten Therapieempfehlungen bei Sepsis (“Heidelberg Sepsis Pathway”), die disziplinübergreifend Anästhesisten, Chirurgen, Mikrobiologen, Radiologen, Apotheker und Intensivpflegekräfte einbinden, etablierte sich das UK Heidelberg zu einem der deutschlandweit führenden Zentren in der Behandlung der Sepsis. Um den Transfer von Forschungsergebnissen in die Klinik und umgekehrt, von Fragestellungen aus der Klinik ins Labor zu erleichtern und zu beschleunigen, wurde ein neuer Laborbereich der Anästhesiologie und Intensivmedizin im Institut für Immunologie (Geschäftsführender Direktor: Professor Dr. Stefan Meuer) eingerichtet, der Sepsis- und immunologische Forschung auch räumlich verbindet. Prof. Weigand ist zudem Vorstandsvorsitzender der Deutschen Sepsis Gesellschaft und im Vorstand der Sepsis Stiftung, die als rechtliche Dachorganisation für die SepNet Studiengruppe gilt. Die SepNet Studiengruppe ist ein Verbund aus über 100 Ärzten und Wissenschaftlern, bzw. 50 Kliniken und Universitäten aus ganz Deutschland, die in gemeinsamen Projekten Grundlagenforschung und klinische Studien rund um das Thema Sepsis betreiben.

RUB, Klinikum Herford, Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin, Rettungsmedizin, Schmerztherapie

Herr Prof. Dr. med. Dietrich Henzler leitet seit 2012 am Klinikum Herford die Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin, Rettungsmedizin und Schmerztherapie, die ab dem 1.7.2016 Universitätsklinik der Ruhr Universität Bochum ist. Als Anästhesist und Intensivmediziner ist Herr Prof. Henzler seit mehr als 15 Jahren in leitender Position wissenschaftlich in der Intensivmedizin engagiert. Dabei war er für klinisch-epidemiologische Studien der Sepsis sowohl in Deutschland als lokaler Koordinator des SepNet tätig, aber auch an internationalen Studien beteiligt. Vor seiner Tätigkeit in Herford war er seit 2001 Oberarzt, dann stellvertretender Klinikdirektor am Universitätsklinikum Aachen, bis er 2007 auf eine Professur für Anästhesiologie und Physiologie an der Dalhousie University in Halifax, Kanada berufen wurde. In der dort etablierten Arbeitsgruppe entstanden zahlreiche experimentelle Arbeiten zum Lungenversagen und zur Sepsis, insgesamt ist Herr Prof. Henzler an über 65 in Pubmed gelisteten Arbeiten beteiligt. Das Klinikum Herford verfügt über 36 voll ausgestattete Intensivbetten, jährlich werden ca. 3.500 Intensivpatienten behandelt. In der Klinik der Maximalversorgung werden schwerstkranke Patienten, viele davon mit Sepsis, behandelt. Auf allen Intensivstationen ist ein PDMS der Firma Dräger (ICM) installiert.

RUB, Universitätsklinikum Marien Hospital Herne, Medizinische Klinik I, Centrum für Translationale Medizin

Prof. Dr. Nina Babel leitet das Centrum für translationale Medizin mit Schwerpunkt Immunologie und Transplantation. Das Centrum verfolgt mehrheitlich einen translationalen systemmedizinischen Ansatz und fokussiert auf die Analyse protektiver und pathologischer Immunantworten bei Patienten mit gestörter Immunität sowie gesunden Individuen im Alter (Babel et al., Nature Rev Nephrol 2011, Hammer et al., Nature Immunology 2018). Das Institut hat eine ausgesprochen hohe Expertise in der Multiparameter-Durchflusszytometrie sowie die neue etablierte Technologie zur Untersuchung von T- und B-Zellrezeptorrepertoire mittels Next-Generation-Sequencing und ermöglicht Entwicklungen neuer diagnostischer Methoden und ihre Translation in den klinischen Alltag. Das Centrum beteiligt sich an mehreren nationalen und internationalen Verbundprojekten mit dem Ziel Patienten eine individuelle bzw. personalisierte Therapie zu ermöglichen und spielt bei einigen Projekten als Konsortialführer eine führende Rolle (OsteoSys). Frau Prof. Babel unterstützt das Konsortium vor allem mit ihrer Expertise im Bereich der Systemmedizin, sie ist an zahlreichen Projekten in diesem Bereich beteiligt (e:KID, OsteoSys)

Klinikum Vest GmbH, Knappschaftskrankenhaus Recklinghausen, Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin

Die Klinikum Vest GmbH ist mit 422 Betten im Behandlungszentrum Knappschaftskrankenhaus Recklinghausen und 343 Betten im Behandlungszentrum Paracelsus-Klinik Marl ein Klinikum der Schwerpunktversorgung und akademisches Lehrkrankenhaus der Ruhr-Universität Bochum. Das Knappschaftskrankenhaus Recklinghausen, Zentrum für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie unter der Leitung von Prof. Dr. Hans-Georg Bone ist assoziierter Partner des Pro-jekts SepsisDataNet.NRW und beteiligt sich aktiv an der Probensammlung. Das Zentrum für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie deckt das gesamte Spektrum der Anästhesiologie, der Intensivmedizin und der Schmerztherapie ab und blickt seit Anfang 2010 stolz auf eine neu eingerichtete interdisziplinäre und hochmoderne Intensivstation – eine der größten Stationen im Ruhrgebiet. Die 24 Intensivbetten sind auf höchstem technischen Niveau ausgestattet und die Klinik bietet somit beste Voraussetzungen für SYMBARA.

Klinikum Westfalen, Knappschaftskrankenhau Dortmund, Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie

Aus der Versorgung für Bergleute gewachsen, hat sich das Klinikum Westfalen mit seinen Standorten Knappschaftskrankenhaus Dortmund, Hellmig-Krankenhaus in Kamen und Klinik am Park Lünen-Brambauer zu einem modernen Dienstleistungszentrum im Gesundheitswesen für die gesamte Bevölkerung entwickelt. Prof. Dr. Björn Ellger ist klinikübergreifender Direktor der Kliniken für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie des Klinikums Westfalen. Es gibt XY Intensivbetten und die Patienten werden auf höchstem Niveau betreut. Die Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie im Knappschaftskrankenhaus Dortmund ist assoziierter Partner des Projekts SepsisDataNet.NRW und beteiligt sich aktiv an der Probensammlung. Prof. Ellger ist Partner der ersten Stunde und bietet gute Voraussetzungen um auch SYMBARA zu unterstützen.

Universität Witten/Herdecke gGmbH, Kliniken der Universität Witten/ Herdecke, Kliniken der Stadt Köln

Herr Prof. Frank Wappler ist an den Kliniken der Stadt Köln gGmbH seit 2004 Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin am Klinikum der Universität Witten/Herdecke in Köln-Merheim und seit 2008 der Abteilung für Kinderanästhesie am Kinderkrankenhaus Amsterdamer Straße. Seit 2004 Jahr ist er Ordinarius für Anästhesiologie an der Universität Witten / Herdecke. Prof. Wappler ist u. a. stellvertretender Landesvorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI), Delegierter der Leitlinien-Kommission und der Arbeitsgemeinschaft der AWMF. Auf den von der Klinik für Anästhesiologie geleiteten Intensivstationen werden bis zu 42 Patienten behandelt. Es werden insbesondere Patienten nach Unfall-, Viszeral-, Gefäß- und Neurochirurgischen Eingriffen betreut, dazu ist die Versorgung von Schwerstverbrannten ein Schwerpunkt der Klinik. Pro Jahr werden über 100 Sepsispatienten behandelt. Die Intensivstationen sind vollelektronisch ausgestattet. Alle Patienten- und Behandlungsdaten werden vollständig mittels eines papierlosen Patient Data Management System (PDMS) und Klinik Informationssystems (KIS) erfasst und verarbeitet. Die Klinik in Köln Merheim ist aktiver Partner im SepsisDataNet.NRW und unterstützt seit Beginn die Bemühungen im Kampf gegen die Sepsis.

Justus-Liebig-Universität Gießen, Bioinformatics and Systems Biology

Prof. Dr. Alexander Goesmann ist seit 2013 Professor für Systembiologie mit dem Schwerpunkt Genomik, Proteomik und Transkriptomik an der Justus-Liebig-Universität in Gießen. Im „Deutschen Netzwerk für Bioinformatik-Infrastruktur – de.NBI“ ist er Koordinator des BiGi-Leistungszentrums für mikrobielle Bioinformatik. Bereits seit über 15 Jahren entwickelt seine Arbeitsgruppe eine umfangreiche Bioinformatik-Software-Plattform zur systematischen Speicherung und automati-sierten Analyse von Genom- und Postgenomdaten. Zur Unterstützung einer möglichst standardisierten und automatisierten Analyse von Next-Generation Sequenzierdaten aus Genom- und Transkriptom-Studien sowie RNAseq, ChIPseq, CLIPseq und weiteren experimentellen Ansätzen betreibt die Gruppe seit vier Jahren eine lokale Galaxy Server-Infrastruktur, die auch für umfangreichere Analysen genutzt werden kann, da alle Berechnungen über einen HPC-Cluster verteilt werden. Zudem verfügt die Arbeitsgruppe mit der Bioinformatics Core Facility (BCF) über eine leistungsfähige zentrale IT-Infrastruktur, die Hochdurchsatzanalysen im Bereich der Bioinformatik und Systembiologie zur Verfügung stellt. Eine der Hauptaufgaben der BCF ist die systematische Erfassung und Speicherung von experimentellen Daten und – so weit wie möglich – die automatisierte Verarbeitung dieser Daten.

Ruhr-Universität Bochum, Abteilung für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie

Die Ruhr-Universität Bochum (RUB) ist eine der führenden Forschungsuniversitäten in Deutschland. Als reformorientierte Campusuniversität vereint sie in einzigartiger Weise die gesamte Spannbreite der großen Wissenschaftsbereiche an einem Ort. Das dynamische Miteinander von Fächern und Fächerkulturen bietet den Forschenden wie den Studierenden gleichermaßen besondere Chancen zur interdisziplinären.

Die Abteilung Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie der Medizinische Fakultät der Ruhr-Universität Bochum beschäftigt sich mit der Entwicklung und Anwendung von Methoden für die biostatistische/biometrische Betreuung von klinischen Studien. Dazu gehören neben der Methodenforschung, insbesondere die Koordination und biostatistische Betreuung von medizinischen Forschungsprojekten. Zurzeit werden an der Abteilung sowohl große randomisierte kontrollierte klinische Studien als auch Studien aus dem Bereich der Versorgungsforschung methodisch betreut und koordiniert. Die Aufgaben der Abteilung sind dabei:

  • Planung, Unterstützung bei der Durchführung und statistische Analyse der Studien
  • Datenerfassung und Plausibilitätsprüfung unter Einsatz moderner IT-Technologie
  • Mitarbeit bei der Antragsstellung und Publikation

Zusätzlich bietet die Abteilung für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie Mitgliedern sowie Doktorandinnen und Doktoranden der Medizinischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum statistische Beratung zur Durchführung epidemiologischer und klinischer Studien an.

Frau Prof. Dr. Nina Timmesfeld leitet seit Oktober 2018 die Abteilung für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie. Zuvor hatte Sie die kommissarische Leitung des Instituts für Medizinische Biometrie und Epidemiologie an der Philipps-Universität Marburg inne. Dort betreute Sie die unterschiedlichsten medizinischen Forschungsprojekte von der Grundlagenforschung bis hin zu randomisierten klinischen Studien. U.a. führte Sie die Analyse von Metabolomics-Daten bei der Anorexia Nervosa und von Lipidomics-Daten beim Asthma durch. Zusätzlich betreute Sie randomisierte kontrollierte klinische Studien zu psychiatrischen, orthopädischen und anästhesiologischen Fragestellungen. Diese Breite in der biostatistischen Methodik spiegelt sich auch durch die Vielzahl an Publikationen zu den unterschiedlichsten Themen wieder.

Universität Regensburg, Fakultät für Medizin, Institut für Epidemiologie und Präventivmedizin

Prof. Dr. Christian Apfelbacher ist Professor für Medizinische Soziologie und leitet den Arbeitsbereich Gesundheitssystem und Versorgung am Institut für Epidemiologie und Präventivmedizin, Medizinische Fakultät der Universität Regensburg. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Versorgungsepidemiologie, Versorgungsqualität sowie Patient-Reported Outcomes (v.a. gesundheitsbezogene Lebensqualität und Adhärenz). Zur Erforschung von Determinanten dieser patientenberichteten Endpunkte hat er mit seiner Arbeitsgruppe mehrere Patientenkohortenstudien zu chronischen Erkrankungen aufgebaut. Seit einigen Jahren befasst er sich mit der gesundheitsbezogenen Lebensqualität bei Überlebenden eines akuten Lungenversagens im Rahmen der deutschlandweit durchgeführten, BMBF-geförderten DACAPO-Studie. Dabei werden erstmalig Indikatoren der Versorgungsqualität mit Parametern der körperlichen und psychischen Lebensqualität in einem longitudinalen, versorgungsepidemiologischen Ansatz assoziiert. Erfolgreich bewältigte Herausforderungen bei dieser Studie lagen im Einholen von Einwilligungserklärungen zunächst bei Angehörigen / Betreuern und bei wiedererlangter Einwilligungsfähigkeit bei den Betroffenen selbst sowie die postalische Nachbeobachtung der Betroffenen.

Ruhr-Universität Bochum, Lehrstuhl für Biophysik

Prof. Dr. Klaus Gerwert fördert aktiv die Entwicklung und Anwendung der Vibrationsspektroskopie in der Proteinforschung. Er ist international bekannt für seine bahnbrechenden grundwissenschaftlichen Arbeiten zur Dynamik von Proteinen, insbesondere von Bakteriorhodopsin. Er hat die zeitaufgelöste FTIR-Spektroskopie zur Aufklärung molekularer Reaktionsmechanismen von Proteinen, insbesondere der katalytischen Rolle Protein-gebundener Wassermoleküle, entwickelt. Seit 2010 fokussiert er sich verstärkt auf die klinische Anwendung vibrationsspektroskopischer Methoden, insbesondere der Infrarotspektroskopie. In diesem Zusammenhang hervorzuheben sind der Einsatz des Label-freien IR Imagings zur Klassifizierung krankhaften Gewebes (digitale Pathologie) und die Entwicklung eines Immuno-Infrarot-Sensors zur Frühdiagnose neurodegenerativer Erkrankungen, insbesondere von Morbus Alzheimer und Morbus Parkinson, in Körperflüssigkeiten. Sein Lehrstuhl verfügt über eine breite Expertise im Bereich der molekularen Biologie, der Röntgenstrukturanalyse, der optischen Spektroskopie, insbesondere der Vibrationsspektroskopie wie Infrarot (IR) Spektroskopie und Raman. In jüngster Vergangenheit liegt ein Fokus seiner Forschung auf dem Einsatz von Quantenkaskadenlasern im IR-Imaging und der ATR-Spektroskopie.

Universitätsklinikum Jena, Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin und Center for Sepsis Control and Care

Das Universitätsklinikum Jena (UKJ, www.uniklinikum-jena.de ) ist das einzige Universitätsklinikum Thüringens und mit über 5.600 Mitarbeitern der größte Arbeitgeber der Region. Jährlich werden an 26 Kliniken und Polikliniken mehr als 300.000 Patienten stationär und ambulant versorgt; an 25 Instituten forschen Wissenschaftler aus über 25 Nationen an der Weiterentwicklung der Medizin. Zwei wesentliche Einrichtungen, die Sepsis- und Infektionsforschung am Standort vorantreiben, sind das „Center for Sepsis Control and Care“ (CSCC, www.uniklinikum-jena.de/cscc/ ) und des Zentrum für Innovationskompetenz (ZIK) Septomics.

Das CSCC wurde 2010 als eines von acht BMBF-geförderten integrierten Forschungs- und Behandlungszentren eingerichtet. Es ist eine Institution des UKJ, das sich der Erforschung von Sepsis und deren Folgeerkrankungen widmet. Die rund 120 Forscherinnen und Forscher des CSCC betrachten dabei alle Aspekte der Erkrankung, von der Risikobewertung und Prävention über die Akutbehandlung bis hin zur Nachsorge.

Eine zweite Brücke zwischen Klinikum, universitärer und außeruniversitärer Forschung bildet das ZIK Septomics (www.septomics.de ), das 2009 als fakultätsübergreifende Forschungseinrichtung der Friedrich-Schiller-Universität Jena gegründet wurde. Es widmet sich der Sepsis- und Infektionsforschung und verbindet interdisziplinäre systembiologische Grundlagenforschung mit translationaler und klinischer Forschung.

Frau Dr. Dr. Sina Coldewey ist leitende Oberärztin und kommissarische Leiterin der Sektion Anästhesiologie der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin (KAI) am Universitätsklinikum Jena (UKJ) und leitet verschiedene durch die DFG und das BMBF geförderte Forschungsprojekte zur Sepsis und Infektionserkrankungen. Die KAI ist ausgewiesen durch eine langjährige Expertise in der klinischen und präklinischen Erforschung des Krankheitsbilds Sepsis inklusive der Durchführung von klinischen Studien und der Erhebung und Analyse hochdimensionaler Daten. Durch ihre mehrjährige Tätigkeit als Mitglied des Vorstands des Zentrums für Innovationskompetenz (ZIK) Septomics und des Integrierten Forschungs- und Behandlungszentrum Sepsis und Sepsisfolgen ist S. Coldewey eng in die strategische und wissenschaftliche Weiterentwicklung der Sepsisforschung am Standort eingebunden. Seit 2017 leitet S. Coldewey die BMBF-geförderte Nachwuchsforschungsgruppe Translational Septomics des ZIK Septomics. Hier arbeiten Ärzte und Wissenschaftler in der Klinik und im Labor eng zusammen, um neuartige theragnostische Strategien für das septische Organversagen zu entwickeln. Zu diesem Zweck untersucht die Gruppe die zugrundeliegenden systemischen und molekularen Mechanismen und die klinische Bedeutung von Organdysfunktionen sowohl bei akuter Sepsis als auch im weiteren Verlauf der Erkrankung. In ihrer Arbeitsgruppe wurde kürzlich eine Metabolom-Plattform etabliert, die aus einem HPLC-System, in Kopplung mit einem Triple-Quadrupol-Massenspektrometer zur massenselektiven Detektion, besteht.

Prof. Dr. André Scherag ist Direktor des Instituts für Medizinische Statistik, Informatik und Datenwissenschaften und einer der drei Sprecher des IFB „Center for Sepsis Control and Care“ (CSCC) am Universitätsklinikum Jena. Sein Interesse und seine Expertise liegt im Spannungsfeld zwischen klinischer Epidemiologie, Biostatistik und Bioinformatik. Ein Schwerpunkt ist die statistische Genetik, wo er u.a. als Analyst für mehrere internationale genomweite Assoziationsstudienkonsortien wie zum Beispiel “Genetic Investigation of ANthropometric Traits” (GIANT) forschte. Sein besonderes Interesse gilt den methodischen Herausforderungen bei der Umsetzung und Vermittlung von Ergebnissen aus der biomedizinischen Grundlagenforschung und der präklinischen Forschung in die evidenzbasierte klinische Praxis. Im CSCC ist er Leiter der Mitteldeutschen Sepsis Kohorte, die als weltweit größte Patientenkohorte ausführlich die Folgen und Veränderungen im Leben nach einer schweren Sepsis über einen langen Zeitraum untersucht. Zudem ist André Scherag stellvertretender Sprecher des Konsortiums SMITH (“Smart Medical Information Technology for Healthcare”) – -einer der vier geförderten Verbünde der Medizininformatik-Initiative des BMBF. Eines der Hauptziele von SMITH ist der Aufbau von Datenintegrationszentren für die institutionenübergreifende Vernetzung und den Austausch von Gesundheits- und Forschungsdaten (www.smith.care).

Rheinische Friedrich-Wilhelm-Universität Bonn, Universitätsklinikum Bonn, Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin

Die Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin unter der Leitung von Prof. Dr. Christian Putensen versorgt auf sechs interdisziplinären Intensivstationen mit 83 Betten in enger Kooperation mit allen anderen Fachdisziplinen jährlich mehr als 4800 vorwiegend postoperative und posttraumatische Intensivpatienten sowie die Langzeit-Intensivpatienten und intensivmedizinische Problemfälle des Klinikums. Besondere Schwerpunkte der intensivmedizinischen Tätigkeit sind unter anderem die Therapie von Patienten mit schwerer Sepsis und Multiorgandysfunktion. Die Klinik ist aktiv beteiligt an dem Projekt SepsisDataNet.NRW und außerdem eines der deutschlandweiten SepNet Zentren der SepsisStiftung. Hier werden im Rahmen von multizentrischen Studien neue Strategien im Kampf gegen die Sepsis entwickelt. Die Klinik führte außerdem 2016 eine digitale Patientenkurve auf den Intensivstationen ein, die eine retrospektive Überlagerung von Patienten-Outcome und Krankheitsverlauf wesentlich vereinfacht und objektiviert. Darüber hinaus wird das Fernziel einer personalisierten Therapieplanung durch eine Kooperation der Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin  mit dem Institut für Angeborene Immunität auf der Grundlage eines individuellen Immunophenotypings systematisiert. Die Klinik arbeitet mit unterschiedlichen Partnerkonstellationen in verschiedenen Sepsisfokussierten Studien (z.B. Bonner Sepsisstudie; BonSEP; Body-Scan-Studie).

Rheinische Friedrich-Wilhelm-Universität Bonn, Universitätsklinikum Bonn, Institut für Humangenetik

Das Bonner Institut für Humangenetik unter der Leitung von Prof. Dr. Markus Nöthen gehört zu den deutschlandweit führenden Instituten auf dem Gebiet der Hochdurchsatzerhebung und Analyse von genetischen und epigenetischen Daten. Es bietet Patienten ein breites Spektrum an genetischer Diagnostik und leistet mit seinen wissenschaftlichen Arbeitsgruppen auf Grundlage neuester molekularer Techniken wichtige Beiträge zur Erforschung der genetischen Ursachen von Krankheiten sowie zur Entwicklung wirksamer, individuell zugeschnittener Medikamententherapien und präventiver Maßnahmen. Dieses umfasst neben einer modernen Biobank und Geräten zur automatisierten Extraktion und umfassenden Qualitätskontrolle von Nukleinsäuren auch aufwendige technische Gerätschaften für Genotypisierungs-, Methylierungs- und Expressionsanalysen. Dazu zählen eine Roboterstraße zur automatisierten Hochdurchsatz-Prozessierung von Genotypisierungs- und Methylierungsarrays (Illumina) und weitere arraybasierte (AppliedBiosystems/Affymetrix) und massenspektrometriebasierte Technologien (Agena Bioscience), sowie Geräte zur Next-Generation-Sequenzierung (HiSeq 2500, MiSeq).